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Aktuelle Spielzeit:

Beim Buxtehuder SV wurde der Kader im Vergleich zur Vorsaison nur noch punktuell, vor allem jedoch im Rückraum verstärkt. Svenja Spriesterbach verließ den Verein nach nur einem Jahr und mit Josephine Techert (Celle) konnte der BSV eine starke Nachfolgerin präsentieren. Auf der rechten Angriffsseite wird zukünftig Stefanie Melbeck agieren. Die Linkshänderin kehrte aus der dänischen Liga heim nach Buxtehude, wo sie bei ihrem nun dritten Engagement bereits in ihre zehnte Spielzeit für die Niedersächsinnen geht. Neben den beiden erfahrenen Rückraumspielerinnen verpflichtete Buxtehude zudem Jugendnationalspielerin Svenja Louwers (Harrislee) als dritte Torhüterin.


Historie:

Am 4. August 1862 wurde der Buxtehuder Turn- und Sportverein von 1862 e. V. gegründet und vom Turnvater Carl Schröder und dem Schriftwart Carl Ehrhorn geführt. Der Verein bestand am Anfang nur aus einer Herrenriege. Im Jahr 1872, nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges wurde zum Zwecke der körperlichen Ertüchtigung von wehrkräftigen Jugendlichen eine Jugendabteilung eingerichtet.

Ab 1910 durften dann auch endlich Frauen im BSV Sport treiben. Sie hatten allerdings keine Stimmrechte im Verein und das Frauenturnen wurde als unsittlich und nicht förderungswürdig angesehen. 1912 gründeten die Frauen dann ihren eigenen Turnverein, den "Frauenturnverein Buxtehude". Im selben Jahr wurde auch der Buxtehuder SK 1912 gegründet, welcher 1914 mit der Fußballabteilung des MTV zu Buxtehude 1862 fusionierte. Es erfolgte 1919 die Umbenennung in SVgg Buxtehude-Altkloster 1912.

Am 2. Februar 1935 entstand aus der Fusion mit MTV zu Buxtehude 1862, TV Gut-Heil 1899 Altkloster und dem Frauenturnverein Buxtehude der VfL Buxtehude 1862. Dieser wurde von der britischen Militärregierung am 22. April 1945 aufgelöst. Am 24. November 1945 erfolgte die Gründung des Buxtehuder SV. Am 4. August 1962 kam es zu der erneuten Umbenennung in Buxtehuder Turn- und Sportverein von 1862. Heute heißt der Verein Buxtehuder Sportverein von 1862 e.V.

Seit 1989 spielt der BSV in der 1. Bundesliga. Vor dem Aufstieg sicherte man sich unter anderem mit Sabine Fricke die Dienste einer deutschen Nationalspielerin im Unterhaus. Nach dem Sprung in die erste Liga etablierte sich Buxtehude direkt in der Spitzengruppe, belegte in der ersten Spielzeit gleich den fünften Rang und erreichte das Endspiel um den DHB-Pokal. Den bislang größten Erfolg feierte man 1994 mit dem Gewinn des erstmals ausgetragenen City-Cups, dem Vorgänger des Challenge-Cups.

Mit den frischgebackenen Weltmeisterinnen Andrea Bölk und Heike Axmann, die 1989 gemeinsam mit Kathrin Kohlhagen aus Rostock anheuerten, sowie der späteren dänischen Rekordnationalspielerin Camilla Andersen gelang in zwei dramatischen Endspielen gegen Baekkelagets SK der Europapokaltriumpf. Weitere namhafte Spieler dieser Erfolgsmannschaft waren Melanie Schliecker, Katja Dürkop oder Ute Teuschel.

Nach zwei Spielzeiten auf dem internationalen Parkett, folgte dann aber wieder eine kurze durstestrecke, in der der BSV sich nur im Mittelfeld wiederfand. Anfang des neuen Jahrtausends nahm Buxtehude dann den nächsten Anlauf in Richtung nationalen Titelgewinn, doch mehr als die Vizemeisterschaft 2003 gelang den Este-Städterinnen nicht. International zog man einmal ins Endspiel des Challenge-Cups (2002) ein. Stefanie Melbeck, Aleksandra Pawelska und Natascha Kotenko stellten die erfolgreiche Rückraumachse in dieser Zeit, das Tor hütete Silke Christiansen und Allrounderqualitäten auf den Flügelpositionen und am Kreis bewies Susanne Henze.


Erfolge:

Europapokal (2):
City-Cup Sieger: 1994
Challenge-Cup: 2010

Vereinsanschrift:

Handball Marketing Buxtehude GmbH & Co KG
Viverstr. 2
21614 Buxtehude

Telefon: 04161/704615
Fax: 04161/704617
Homepage: www.bsv-live.de
E-Mail: info@bsv-live.de

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