redsport
RSS-Feed
Facebook
Twitter
IG Handball
Handball im Fernsehen
Handball-Ecke
Shop
Erima
Samstag · 28.01.2012 · 10:31 Uhr · PM FAG

Dragos Oprea über Vorbereitung, EM und Haaß-Verletzung


Dragos Oprea im Vorjahr mit dem Europapokal
Foto: Stephan Weber
Die Bundesliga-Mannschaft von Frisch Auf!Göppingen bereitete sich in dieser Woche im Rahmen eines Trainingslagers intensiv auf die Rückrunde der Toyota Handball-Bundesliga vor. Der dienstälteste Spieler im Göppinger Kader, Linksaußen Dragos Oprea, gewährt im Interview Einblicke in den Wochenverlauf, bei dem die Göppinger Spieler auch einen Blick auf die EM in Serbien hatten und sich von der Verletzung ihres Spielmachers Michael Haaß getroffen zeigten.

Nach zwei ohnehin schon anstrengenden Trainingswochen seid Ihr diese Woche im Trainingslager in Bad Urach gewesen. Wie lief es dort?

Dragos Oprea:
Mit den anstrengenden Einheiten ging es genauso weiter wie zuvor. Wir haben an der Athletik weitergearbeitet, aber von Training zu Training kamen mehr handball-spezifische Übungen dazu. Die Bedingungen in Bad Urach und Grabenstetten sind einmal mehr sehr gut.

Wo liegen da die Schwerpunkte?

Dragos Oprea:
Da die Zeit bis zum ersten Punktspiel nicht mehr lange ist, sind das sowohl abwehr- als auch angriffsbezogene Trainingsinhalte und -übungen. Da die Mannschaft nicht komplett ist, werden die Übungen häufig in Kleingruppen durchgeführt.

Habt Ihr die Auftritte der deutschen Nationalmannschaft verfolgt? Wie beurteilst Du die Leistungen?

Dragos Oprea:
Ja natürlich, wenn unser Trainingsplan dies zuließ, dann haben wir die Spiele der EM schon angeschaut, und dabei auch nicht nur die deutschen Spiele. Als Handballer, der die Spiele im TV anschaut, kann man immer wieder was Interessantes entdecken und davon selbst profitieren. Die deutsche Mannschaft zeigte großen Siegeswille und kämpfte bis zum Schluss. Mit diesem Einsatz hätte sie sogar beinahe den Einzug in das Halbfinale geschafft. Das Ausscheiden ist daher unglücklich.

Habt Ihr Euren Mannschaftskollegen Michael Haaß besonders beobachtet?

Dragos Oprea:
Natürlich haben wir Michael besonders beobachtet und wir haben uns zunächst sehr für ihn gefreut, wenn in der Abwehr gut stand, seine Mitspieler in gute Wurfpositionen gebracht hat oder selber die Dinger eingenetzt hat. Umso mehr hat uns seine Verletzung getroffen.

Die Vorbereitung mündet in die Spiele in Wetzlar und zu Hause gegen Odorheiu. Wie schätzt Du die Frisch Auf!-Chancen für die beiden Spiele ein?

Dragos Oprea:
Wir wollen uns in der Rückrunde anders präsentieren wie im Großteil der Hinrunde und den ersten Schritt wollen wir in Wetzlar machen. Dafür arbeiten wir jetzt sehr hart und konzentriert.

Kennst Du jemand vom Europapokal-Gegner? Wie ist die Mannschaft einzuschätzen?

Dragos Oprea:
Ich persönlich kenne nur den Torhüter Barza aus der Zeit, als mein Vater Trainer bei Dinamo Bukarest war. Zur Winterpause kam noch ein Nationaltorwart namens Ciobanu hinzu, zudem spielen beide Außenspieler in der Nationalmannschaft. Silviu Baiceanu spielt derzeit beim rumänischen Erstligist Timisoara und hat uns geraten, die Mannschaft von Odorheiu nicht zu unterschätzen.


Handballecke.de Diskutieren Sie direkt im Forum mit!