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02/02/2010 - PM VfL Gummersbach |
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Axel Geerken: "Ich stürze mich voller Optimismus in die Arbeit" |
 Axel Geerken 2008 als "Aushilfskeeper" bei Frisch Auf Göppingen Photo: Eibner Pressefoto |
Am gestrigen Montag hat Axel Geerken seine neue Tätigkeit als Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH aufgenommen. Der ehemalige deutsche Nationaltorwart hat damit die Nachfolge von François Xavier Houlet angetreten. Das erste Spiel als neuer VfL-Geschäftsführer wird für den 37-Jährigen gleich eine Reise in die Vergangenheit, denn am nächsten Sonntag tritt der VfL in der heimischen Eugen Haas-Halle im Viertelfinale des DHB-Pokals gegen den THW Kiel an. Drei Jahre lang hütete der gebürtige Oldenburger das Tor des THW, wurde mit den Kielern deutscher Meister und deutscher Pokalsieger.
"Die Konstellation ist schon sehr interessant. Wir sind noch einen Sieg vom großen Ziel, dem Final Four, entfernt. Jede Mannschaft, die schon einmal dort war, möchte wieder nach Hamburg. Das gilt für den VfL, aber natürlich auch für Kiel", sagt der zweifache Familienvater, der dem Viertelfinale voller Vorfreude entgegenfiebert. "Es ist eine tolle Sache mit solch einem Spiel in eine neue Tätigkeit zu starten. Die Halle wird voll sein, eine super Stimmung ist garantiert. Das Spiel wird ein absolutes Highlight." Der THW sei der stärkste Gegner, den ein Club im Viertelfinale bekommen könne, "doch wir wollen mal abwarten, in welcher Verfassung die Spieler von der EM nach Hause kommen. Wenn man eine Chance gegen den THW hat, dann in einer Situation wie dieser, bei der niemand weiß, wo man genau steht", weiß der ehemalige deutsche Nationalspieler.
Der Start als neuer VfL-Geschäftsführer beginnt mit einem Highlight – danach ist jedoch harte Arbeit angesagt, um den Traditionsverein wieder auf Kurs zu bringen. "Der Posten ist eine Herausforderung, denn der Club steckt in keiner einfachen Situation. Doch ich bin optimistisch, dass wir die Schwierigkeiten mit viel Arbeit meistern werden. Ich stürze mich jedenfalls voller Vorfreude in die neue Tätigkeit", sagt Axel Geerken, der bereits in Gummersbach unterwegs war und sich bei Mannschaft, Aufsichtsrat, Sponsoren und Geschäftsstellenmitarbeitern vorstellte.
Eine Wohnung in Gummersbach hat der neue Geschäftsführer auch schon gefunden: "Ich halte es für sehr wichtig, vor Ort zu sein, denn nur dann bekommt man auch alles mit, was im Verein läuft. Die Integration ist unbedingt erforderlich", sagt der frühere Torwart, der von Wetzlar ins Oberbergische wechselt. Seit 2001 war er bei der HSG aktiv, erst als Spieler, dann als Geschäftsführer. Doch nun sei die Zeit für eine neue Aufgabe gekommen. Die Identifikation mit dem VfL werde schnell gehen, versichert er. "Ich bin mit vollem Herzen dabei und werde alles dafür geben, dass es nach vorne geht", sagt der neue VfL-Chef.
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