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02/04/2010 - cie
Splitter: Konjunktive in Flensburg, Garcia in Göppingen und Handballer mit "Schlag" bei dänischen Frauen

Lars Christiansen und die dänischen Nationalspieler haben in ihrer Heimat einen "Schlag" bei den Frauen
Photo: SG Flensburg-Handewitt
Einen besonderen "Schlag" bei dänischen Frauen haben die Handballer. 39 Prozent der Frauen favorisieren die Spiele der heimischen Handball-Nationalmannschaft und beschert dieser so einen deutlichen Sieg über die Fußballer. Weitere Splitter in dieser Woche betrachten den vielleicht in Kürze in Magdeburg entstehenden "Klaus-Miesner-Platz", die Rückkehr von Jaliesky Garcia nach Göppingen, einen wirklich "harten" Sponsor für eine C-Jugend und einen Jogging-Versuch mit "Handball Spezial". Doch lesen Sie selbst:

Was in Flensburg vielleicht, eventuell und unter Umständen hätte gehört werden können ...

(cie) Skandale halten derzeit den Handball-Norden auf Trab. Noch gilt - auch bei sich verdichtenden Anzeichen - die Unschuldsvermutung in den Vorwürfen gegen den THW Kiel, bzw. Uwe Schwenker und Noka Serdarusic, aber das Flensburger Tageblatt hat Personen gefunden, die vielleicht, unter Umständen und eventuell die entscheidenden Belastungszeugen hätten werden können: "Während auf dem Spielfeld die Überlegenheit der Kieler zur Langeweile führt, geht in der Loge eines Sponsors die Post ab", so die Zeitung in einem Rückblick auf den 20. Dezember 2008 und das 37:29 der Kieler im Derby. "Sie erzählt merkwürdige Geschichten", so das Blatt über Mirjana Serdarusic und weiter: "Irgendwann hören die Gastgeberinnen nicht mehr konzentriert zu." Zum Bedauern des Blatts: "Drei Monate später, als der Skandal zum Thema im Lande wird, bedauern die Damen, nicht richtig zugehört zu haben. Sie hätten zu Zeugen im größten Handball-Skandal aller Zeiten werden können. Zu wichtigen sogar." Hätten, vielleicht, eventuell und unter Umständen ...
» Der Bericht im Flensburger Tageblatt

Pasión de Buena Vista - Jaliesky Garcia zurück in Göppingen

(fag) Der langjährige Göppinger Mannschaftskapitän Jaliesky Garcia kommt nach Göppingen zurück. Allerdings nicht als Spieler, sondern auf Einladung von einigen Göppinger Freunden, die dem sympathischen Kubaner zum Abschied im Sommer ein Flugticket schenkten. Der Vorzeigeprofi und Publikumsliebling ist jetzt Trainer der Nationalmannschaft von Puerto Rico und hat sich mit Ehefrau Maribel und Töchterchen Jailys auf der Karibikinsel gut eingelebt. Die Wiedersehensparty findet im Rahmen der kubanischen Show „Pasión de Buena Vista“ am 5. Februar statt. Die Musiker selbst sind alle „lebendige Legenden“ und haben mit dem kubanischen Grammy-Preisträger Ibrahim Ferrer musiziert und sind beispielsweise bei "Wetten, dass... aufgetreten. Im Anschuss an „Pasión de Buena Vista“ steigt in der Halle 2 der EWS Arena eine karibische Nacht zu Ehren des Stargastes Jaliesky Garcia.

Hermann-Gieseler-Halle bald am Klaus-Miesner-Platz?

(cie) Die Stadt Magdeburg will einen Platz in der Landeshauptstadt nach dem erfolgreichen Handball-Trainer Klaus Miesner benennen. Miesner gewann als Spieler zwei deutsche Meistertitel und siegte zwischen 1970 und 1988 neun DDR-Meisterschaften und vier Pokalsiege als Trainer des SCM. 1978 und 1981 kamen zudem Erfolge im Europapokal hinzu, unter Miesner spielten beispielsweise Ingolf Wiegert, Hartmut Krüger oder Wieland Schmidt. 1989 verstarb Miesner während eines Trainingslagers im Harz an Herzversagen. Der entsprechende Beschlussantrag ist bereits verabschiedet. "Dieser sieht vor, den Platz vor der Hermann-Gieseler-Halle nach Klaus Miesner zu benennen. Die Gieseler-Halle war jahrelang die Wirkungsstätte des SCM-Trainers", berichtet die Magdeburger Volksstimme.

Keine Fernsehübertragung, aber dennoch Public Viewing

(mak) Im TV wird das DHB-Pokal-Viertelfinale zwischen den Nachbarn im Norden, dem VfL Bad Schwartau und dem HSV Hamburg, nicht live gezeigt. Wer kein Ticket mehr für den Pokal-Hit des HSV Handball beim VfL Bad Schwartau bekommen hat, kann das Spiel aber dennoch in voller Länge und zusammen mit anderen Handball-Fans anschauen. Die Gastgeber haben ein Public Viewing in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hansehalle organisiert: Im beheizten Zelt können Hamburger und Bad Schwartauer Fans das Spiel gemeinsam und gut bewirtet auf einer Großbildleinwand verfolgen. Der Eintritt kostet lediglich 5,- Euro und umfasst zudem ein Freigetränk sowie die Aftershow-Party mit DJ, die erst am Sonntagmorgen um 4.00 Uhr enden soll. 600 Tickets für das Pokal-Public Viewing sind bereits verkauft, das Fan-Zelt öffnet um 17.30 Uhr.

"Joggen mit dem Handball Spezial"

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(cie) Unter der Überschrift "Achilles` Verse" gibt es im Spiegel eine "Sport-Kolumne", die sich in der aktuellen Ausgabe auch mit dem Handball beschäftigt. "Für den Fall, dass Heiner Brand vielleicht doch noch mal anruft", hatte Achim Achilles nach Eigenauskunft die "Handball Spezial" noch im Schrank. "Sohle, ein paar Lederlappen, Schnürsenkel - fertig", beschreibt der Autor den Schuh, den er für ein Experiment auserkoren hat. Eine US-Stude habe nämlich ergeben, "dass moderne Laufschuhe mit Dämpfungssystemen aus der Weltraumforschung Verletzungen begünstigen. Brettsohlen aus der Ära Zatopek verursachten dagegen angeblich keinerlei Schäden." Im Fazit heißt es: "Lahme Schenkel werden auch mit 200-Euro-Tretern nicht schneller." Weitere Tests sollen folgen.
» Zur Kolumne im Spiegel

Ein "harter" Sponsor für die C-Jugend

(cie) "Wir hoffen, dass wir die mal treffen", so "Fitty" Weinhold von der Band UDO im Interview auf whiskey-soda.de zu einem besonderen Sponsoring-Clou. Die Metall-Group unterstützt die C-Jugend der SG Hambrücken/Weiher als Sponsor - der Bandname prangt nun auf der Brust des Nachwuchses. Auf das neue Album der Band, "Dominator" gab es von den Spielern allerdings noch keine Rückmeldung. "Da haben wir noch nichts gehört, aber vielleicht sind die noch etwas jung", so Frontmann und Namensgeber Udo Dirkschneider, der früher Sänger der Metallband "Accept" war und den Beinamen "The German Tank" trug. "Wir würden auf jeden Fall kommen", verspricht "Fitty" Weinhold unterdessen für den Fall des Aufstiegs einen Besuch.
» Interview mit der Band auf "whiskey-soda.de

Handballer verzaubern dänische Frauen

(cie) "Handball sehen Frauen sowohl mit dem Herzen als auch mit dem Auge", meint Soziologin Emilia Van Hauen in einem Bericht auf "nordschleswiger.dk". Aufhänger des Berichts ist eine Umfrage, wonach 39 Prozent der dänischen Frauen die Übertragungen von Spielen der dänischen Handball-Nationalmannschaft bevorzugen, nur 24 Prozent die der Fußballer. "Es gibt Spieler, die durchaus zu einer Art Sexsymbol geworden sind", berichtet Kommunikationsexperte Henrik Byager. Auch Pastorin Sørine Gotfredsen zeigt sich wenig überrascht: "Die Handballspieler sind immer freundlich, deutlich entspannter als die Fußballer." Emilia Van Hauen versucht eine soziologische Erklärung für das Phänomen: "Beim Handball ist der ganze Körper in Bewegung. Und Frauen mögen breite muskulöse Oberkörper, die sich bewegen. Das ist nur natürlich. Im Fußball hingegen liegt der Fokus auf den Beinen."
» Der Bericht auf nordschleswiger.dk



 
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