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03/14/2010 - PM Vereine |
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"Etwas Besonderes": MT empfängt den HSV |
 Freut sich auf das Spiel gegen Hamburg: Ryan Zinglersen Photo: MT Melsungen |
Sieben Siege, ein Remis sowie eine Niederlage stehen in der Bundesliga-Statistik des HSV Handball gegen die MT Melsungen zu Buche. Am Sonntag treffen beide Teams in Kassel zum zehnten Mal aufeinander. Während die Hamburger ihre Wochenaufgabe gegen die Füchse Berlin bereits erfolgreich erledigt haben, hat Melsungen eine 26:35 Pleite bei den Rhein-Neckar Löwen kassiert. „Dies Ergebnis nehmen wir uns nicht als Maßstab. Melsungen ist vor eigenem Publikum schwer zu spielen, das haben wir im letzten Jahr am eigenen Leibe erfahren. In diesem Jahr wollen wir aber beide Punkte mitnehmen und müssen zum Anpfiff alles andere hinter uns lassen.“
Das erste Hamburg-Melsunger Aufeinandertreffen in der Saison 2005/2006 ging an die MT. In der Folge hingegen konnte der HSV Handball gegen die Nordhessen immer punkten. Dabei gab die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb allein im Auswärtsspiel der abgelaufenen Saison einen Punkt ab. Beim 29:29 am vorletzten Spieltag war Savas Karipidis mit sieben Treffern neben Krzysztof Lijewski erfolgreichster Schützen. Der griechische Rechtsaußen konnte sich am Ende der Saison auch den Titel des HBL-Torschützenkönigs sichern. In der aktuellen Spielzeit hat Karipidis allerdings erst 19 Tore auf seinem Konto. Ein Wadenbeinbruch zwang den 30-Jährigen zu einer Zwangspause, die bis Ende der Hinrunde dauerte. Seither konnte Melsungen erst sechs Mal mit ihm planen. Bester Werfer der MT ist derzeit der Serbe Nenad Vuckovic mit 112 Treffern, in der internen Statistik gefolgt von Alexandros Vasilakis, der vor der Saison aus Magdeburg nach Hessen wechselte.
In Mannheim waren Franck Junillon, Grigorios Sanikis und Dalibor Anusic nicht im Einsatz. Während bei den beiden Erstgenannten die Hoffnung auf ein zumindest zeitweises Mitwirken gegen den HSV besteht, muss sich der Abwehrspezialist noch einige Wochen lang von den Folgen seiner Gallen-OP erholen. Fit für den Einsatz gegen die Hanseaten zeigte sich hingegen Jens Schöngarth. Der Junioren-Weltmeister gab Löwen-Keeper Henning Fritz gleich sechs Mal das Nachsehen - Trainer Zinglersen attestierte dem Youngster nach der Partie eine saubere Leistung.
Der MT-Coach blickt derweil aber auf den kommenden Gegner: “Spiele gegen solche Spitzenmannschaften vor eigenem Publikum sind immer etwas ganz Besonderes. Da braucht man als Trainer aus den Spielern keine zusätzliche Motiviation heraus zu kitzeln”, freut sich Ryan Zinglersen auf den Sonntag. Auch wenn er in Anbetracht der engen Zeitspanne von nur drei Tagen zwischen den beiden Spielen in Mannheim und in Kassel noch nicht weiß, ob er seine volle Besetzung ins Rennen schicken kann, ist er zuversichtlich: “Wir haben gegen die Mannschaften dieses Kalibers gar nichts zu verlieren, aber können sehr viel gewinnen. Ich hoffe, dass wir daraus noch etwas mehr Selbstvertrauen ziehen können und befreit gegen Hamburg aufspielen”.
Das wird am Sonntag auch vonnöten sein. Denn in der Handball-Bundesliga gibt es derzeit kein hochkarätiger besetztes Team, als das des HSV. Mit Pascal Hens, Johannes Bitter, Torsten Jansen und Stefan Schröder stehen gleich vier aktuelle deutsche Nationalspieler im Kader, wenn auch Letzterer nicht spielen kann aufgrund einer Verletzung (Mittelhandbruch). Dazu kommt das französische Brüderpaar Bertrand und Guillaume Gille, das polnische Brüderpaar Marcin und Krzysztof Lijewski, die drei kroatischen Ausnahmehandballer Domagoj Duvnjak, Igor Vori und Blazenko Lackovic. Dabei können allein acht dieser elf herausragenden Akteure im Team von Trainer Martin Schwalb einen oder gar zwei Weltmeistertitel vorweisen. Das Stelldichein der hochdekorierten Titelträger in der Rothenbach-Halle komplettieren die MT-Cracks Mario Kelentric, Franck Junillon, der erst im Januar mit den Gille-Brüdern Europameister wurde, und Junioren-Weltmeister Jens Schöngarth.
Am Sonntag feiert dabei Torsten Jansen ein rundes Jubiläum. Der 34-jährige Nationalspieler läuft bereits zum 200. Mal für den HSV in der Handball-Bundesliga auf. Dabei führt der Linksaußen auch die interne Statistik mit 837 Treffern an. „Torsten ist eine ganz wichtige Säule für unser Team. Nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr schmeißt er sich immer voll rein“, lobt Martin Schwalb seinen Dauerrenner.
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| Scorers: Vuckovic (7), Vasilakis (7), Tellander (3), Klitgaard (3), Junillon (3), Schöngarth (3), Tzimourtos (2) - Lindberg (10), Lijewski (8), Jansen (3), Lackovic (3), Vori (3), Hens (2), Flohr (2), Lijewski (2), Gille (1), Duvnjak (1) |
7m: 2/2 - 4/5 2-Minute Penalties: 4/2
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